Lohnt sich eine eigene Website für Handwerksbetriebe?
„Wir haben genug Aufträge, wozu eine Website?” – diesen Satz höre ich oft. Er stimmt, bis er nicht mehr stimmt. Denn wer dich heute sucht, sucht online – und wer dich da nicht findet, ruft den Nächsten an.
Die Lücke ist real
Ein paar belegte Zahlen:
- 34 % der Kleinstunternehmen in Deutschland haben gar keine Internetpräsenz (Statistisches Bundesamt).
- Nur etwa 65 % der Betriebe mit 1–9 Beschäftigten sind online – bei großen Unternehmen sind es 99 %.
- 84 % der Verbraucher suchen täglich nach lokalen Betrieben – die meisten über Google.
Heißt im Klartext: Genau dort, wo deine Kunden suchen, ist die Hälfte der kleinen Betriebe unsichtbar. Das ist keine Bedrohung – das ist deine Chance.
Was eine gute Handwerker-Website leisten muss
Es geht nicht um Schnickschnack, sondern um drei Dinge:
- Gefunden werden – lokale Suchbegriffe, ein gepflegtes Google-Business-Profil, schnelle Ladezeiten.
- Vertrauen schaffen – echte Projekte, klare Leistungen, ehrliche Ansprache. Kein Stockfoto-Einerlei.
- Anfragen auslösen – Telefonnummer mit einem Klick wählbar, ein kurzes Anfrage-Formular, klare nächste Schritte.
Alles andere ist Beiwerk. Eine Seite, die diese drei Dinge sauber macht, schlägt jede aufgeblähte Agentur-Seite.
Was kostet das?
Realistisch startet ein solider Auftritt bei 490 € (OnePager) bzw. 1.290 € (5–6 Seiten). Das ist weniger als ein einziger größerer Auftrag, den eine gefundene Seite dir bringt. Und mit Pflege & Hosting bleibt sie aktuell, ohne dass du dich kümmern musst.
Mein Rat
Wenn deine Seite älter als drei Jahre ist, auf dem Handy schlecht aussieht oder es gar keine gibt: Es lohnt sich. Nicht aus Prestige, sondern weil sie für dich arbeitet, während du auf der Baustelle bist.
Neugierig, wie das für deinen Betrieb aussehen könnte? Schau dir die Beispiele an oder schreib mir kurz – ich melde mich persönlich.
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